Atlantiküberquerung |
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Etappe auf Google Earth |
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Samstag, 16. Dezember
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Nach letzten Vorbereitungen lege ich um 11.00h ab. Die Nachbarn helfen und es geht bestens. Es weht ein herrlicher Segelwind – 20kn aus Südost bei strahlendem Sonnenschein. Ich freue mich, dass es losgeht. Nach dem Anlegemanöver kommt ein Jubelschrei tief aus mir raus und die Faust reckt sich nach oben. Es ist schon eine Leistung, soweit zu kommen und loszufahren :-) |
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Sonntag, 17. Dezember
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Ich schlafe unruhig, denn ich weiss noch zu wenig, was die Blue Bie verträgt. Die Sonne geht in einem gelbroten Halo auf, das muss Saharasand sein, der alles dunstig erscheinen lässt. Das Meer hat alle Farben: Dunkelgrau mit weissen Schaumkronen auf Backbord, dunkelblau mit weissen Spitzen steuerbords und Backbord voraus ein silbriger Streifen, wo die Sonne reflektiert. Den ganzen Morgen pendle ich im Ölzeug zwischen drinnen und draussen, weil es heftig spritzt. Es hat zuviel Wind um zu lesen oder sonst was zu machen und so geht die Zeit mit Nichtstun und Wellen beobachten langsam vorbei. |
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Montag, 18. Dezember
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Die Nacht geht ereignislos vorbei und ich beschliesse, nur noch alle 4 Stunden aufzustehen oder wenn etwas los ist. Ich erwache sowieso jede Stunde und prüfe im Bett kurz die Wind- und Bootsdaten auf der Fernbedienung. Die Sonne geht noch milchiger auf als gestern und der Südostwind bläst entgegen dem Wetterbericht weiter, wenn auch mit 10kn weniger stark. Doch weil die Richtung stimmt, macht die Blue Bie weiterhin gute Fahrt. |
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Dienstag, 19. Dezember
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Was für ein Erwachen: Irgendwie tönt der Autopilot komisch. So schaue ich nach und tatsächlich, auch ohne Befehl bewegt er sich und ist ganz heiss! Sh… Den muss ich möglichst schnell ausschalten. Also ausstecken und von Hand steuern. Als ich Blue Bie soweit auf Kurs habe, versuche ich das Ruder festzustellen, was kaum geht. Trotzdem hole ich den neuen Autopiloten und stecke ihn ein. Er läuft! Doch eine Minute später dreht Blue Bie einen Vollkreis! Sh… sh… Doch zum Glück ist nur die Verpolung falsch und ich kann es durch ein Umschrauben der Kontakte korrigieren. |
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Mittwoch, 20. Dezember
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Die Nacht war ereignislos und ich bin einige Male aufgestanden. Im Laufe des Vormittags flaut der Wind langsam ab. So reffe ich aus, doch auch so bleibe ich gegen Mittag fast stehen. Ich lasse den Motor laufen, um die Batterien zu laden, Wasser zum Duschen aufzuheizen und etwas vorwärts zu kommen. Als ich zwei Stunden später den Steuerbordmotor laufen lassen möchte, startet dieser nicht. Also ab in den Motorenraum – zum Glück hat es wenig Wind und Welle. Nach drei Stunden startet er wieder – und den gestrigen Fehler im bei der Verkablung des Alternators konnte ich auch beheben! Alles bestens. |
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Donnerstag, 21. Dezember
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Auch heute hat der Wind nicht zugenommen. Gegen Mittag will ich wieder den Steuerbordmotor starten um Strom zu machen. Nachdem er gestern (vorübergehend) gelaufen ist, macht er heute schon wieder keinen Wank mehr:-( Da ich bereits gestern alle Kabel und Kontakte geprüft habe und er eher zufällig wieder lief, kann es jetzt fast nur der Anlasser sein. Nach Studium des Handbuches (!) schliesse ich ihn direkt an der Batterie an um zu prüfen, ob er funktioniert. Er tut es nicht. Zum Glück habe ich einen Ersatzanlasser dabei. Doch den alten abzumontieren ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Einmal mehr sitzen die Schrauben unmöglich fest. So demontiere ich während dem Segeln einen Teil des Motors um besser heranzukommen. Nach zwei Stunden und einem fast abgewürgten Schraubenkopf ist es soweit: Der alte Anlasser ist weg und der neue ist innert 15 Minuten montiert und läuft! |
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Freitag, 22. Dezember
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Nach vielen anstrengenden Segelmanövern während der Nacht bin ich ziemlich müde. Dabei müsste heute eigentlich ein Freudentag sein: Erstmals bin ich richtig im Passatwind. Doch ich kann es nicht so recht geniessen, probiere verschiene Segelstellungen aus, ehe ich mich für die Passatsegel (Gennaker & Genua, ohne Gross) entscheide. Doch auch so hat es eine recht grosse Last auf dem Autopiloten und ich mache mir Sorgen um ihn, da ich keinen Ersatz dabei habe. So steuere ich viel von Hand, obwohl ich fast einschlafe. Um 14.00h mache ich trotzdem ein Mittagsschläfchen und nachher geht es mir etwas besser. |
Passatwolken |
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Samstag, 23. Dezember
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Dass ich keinen Ersatzautopiloten mehr habe, beunruhigt und belastet mich schon ein wenig. So habe ich einen Plan ‚B’ ausgearbeitet, um eine allfällige Lösung zu haben: 12 Stunden selber steuern, 12 Stunden mit dem Wind treiben lassen, essen und schlafen. Nicht ideal, geht länger, aber müsste funktionieren. Mit dem Plan B als Backup setze ich mich den ganzen Morgen an die Pinne und geniesse das Segeln im Passatwind. Dieser müsste für die nächsten Tage schwächer sein. So würde ich dann statt platt vor dem Wind mit leicht raumen Schoten mehr nach Süden laufen. Auf diesem Kurs läuft die Blue Bie bei wenig Wind besser. |
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Sonntag, 24. Dezember
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Wie vorhergesagt hat der Wind abgegeben. Ich habe nach dem Einnachten (wieso immer nachher?!?), den Gennaker geborgen, das Gross gesetzt und bin um 20° angeluvt um im Süden konstanteren und stärkeren Passat zu finden. Die Nacht ist ereignislos und ich schlafe recht gut und viel, was mich nicht daran hindert, nach dem Frühstück nochmals ein Nickerchen zu machen. |
Passatbesegelung |
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Montag, 25. Dezember
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Letzte Nacht hat es mir den Gennaker zerrissen – eine etwas anderes Weihnachtsgeschenk :-( Dabei war doch wenig Wind angesagt. Unter einer Wolke gab es trotzdem 23kn Wind. Ich wollte den Gennaker einrollen und nur mit der Genua weiterfahren. Da ich platt vor dem Wind war, hat der Gennaker hinter der Genua wieder Wind gefangen und sich um sich selber gedreht. Ein erstes Mal konnte ich es lösen, ein zweites Mal nicht mehr. So bildete sich oben eine Blase im Gennaker die Wind fing. Also runter mit dem Gennaker. Doch der Wind war zu stark und ich konnte ihn von Hand nicht hereinnehmen. Dann passierte das unvermeidliche: Beim Herunterfahren von einer Welle kam ein Teil des Gennakers in das Wasser, welches ihn sofort unter das Boot riss. Ich hatte keine Chance, ihn wieder herauszuziehen, obwohl ich die Genua komplett wegrollte. So bereitete ich alles vor, um den Gennaker (inkl. Gennakerbaum, der auch gebrochen war) wegzuschneiden. Doch so einfach ist das gar nicht: Viele Leine und das Wasserstag aus Draht – und alles weit unter dem Trampolin. Als ich alle Leinen weggeschnitten hatte, versuchte ich den Gennaker nochmals hineinzuziehen. Und siehe da, Hand über Hand gelang es während den nächsten 20 Minuten, Welle für Welle ausnützend. |
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Dienstag, 26. Dezember
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Das richtige Buch von Anne Morrow Lindbergh heute Morgen hat das seine beigetragen meine Moral weiter zu heben. Sie schreibt von der Einfachheit des Lebens. Vielleicht habe ich mit Blue Bie noch immer zuviel „Gepäck“ mit dabei, obwohl mein Gepäck sicherlich schon viel leichter ist als früher. Vielleicht sind gerade deshalb Strandferien so einfach schön, weil man wirklich kaum Gepäck und materielle Güter mit dabei hat. Vielleicht muss meine nächste Reise wirklich nur mit Rucksack und öffentlichen Verkehrsmitteln sein. So verbringe ich den Tag mit Lesen (und versuche mich in der Kunst, gleichzeitig die Blue Bie zu steuern) und meinen Gedanken. |
Dorado |
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Mittwoch, 27. Dezember
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In der Nacht hat es diverse Regenschauer und ich versuche ihnen auszuweichen, was mir mit einer Ausnahme gelingt. So komme ich nicht gerade zu einer erquickenden Nachtruhe. Gemäss Wetterbericht müsste es für die nächsten Tage mehr Wind geben und tatsächlich nimmt der Wind schon früh am Morgen zu. Ich fahre deutlich weniger Segel als die Vorgabe der Werft oder die Erfahrung von Michel, aber Blue Bie fühlt sich noch immer überpowert an. Ich binde noch ein drittes Reff ein und Blue Bie benimmt sich jetzt viel gesitteter. Viel langsamer ist sie dadurch auch nicht. Seit ich mich der Langsamkeit verschworen habe, geht alles viel einfacher. Mit nur zwei Reff wäre ich zwar schneller, aber auch viel schneller müde und es ist für Blue Bie und mich noch weit. So komme ich lieber etwas später, aber erholt an. |
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Donnerstag, 28. Dezember
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Diese Nacht hat Blue Bie wahnsinnig gerumpelt und gepoltert, weil Wellen unter das Brückendeck geschlagen haben oder am Rumpf vorbeirauschten. Es hat sich angefühlt wie in einem Minenzug. So habe ich nicht sehr gut geschlafen, obwohl draussen alles ruhig war. Das unangenehme ist, dass der von den Wellen verursachte Lärm unabhängig vom Wind ist. So habe ich kein gutes Warnsystem für Wetterveränderungen. |
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Freitag, 29. Dezember
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Das war keine erholsame Nacht. Immer wieder wurde ich vom Radar von herannahenden Regenschauern gewarnt. Zweimal habe ich gerefft und nachher wieder ausgerefft. Zum Glück, denn es hatte Böen bis 28kn, wobei meine Reffs sicherlich übertrieben waren. Am Morgen reffe ich zum selber steuern weiter aus. Doch kaum habe ich ausgerefft, kommt ein riesiger Regenschauer. Zum Glück habe ich Zeit mich vorzubereiten: Wieder ein drittes Reff in Gross und Genua, Ölzeug und Schwimmweste an, Türe zu – doch es kommt kaum Wind und lediglich einige Regentropfen. Danach ist es zum Glück vorbei mit den Schauern, aber leider auch dem Wind. So treibe ich wieder ganz gemütlich Richtung Antigua und lasse bei diesem leichten Wind den Autopiloten wieder etwas mehr arbeiten. |
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Samstag, 30. Dezember
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Das Meer war noch nie so wunderschön dunkelblau wie heute Morgen. Überhaupt nicht bedrohlich, sondern von tiefstem, reinsten blau. Wie immer sehe ich dutzende fliegende Fische, die durch Blue Bie aufgescheucht, durch die Luft segeln. Sie fliegen bis zu 50m weit, landen in einem Wellenkamm und fliegen nach 10cm bereits wieder weiter – und das in einem Winkel von 90° zum Landekurs. Unglaublich. Woher sie die Energie nehmen? Diese Taktik ist auch nötig und ich konnte beobachten wie sie so manchem Jagdvogel ein Schnippchen schlagen konnten. Die Vögel haben Flügel wie Greifvögel und Schwimmhäute und Körper wie Enten. Ein richtig abgeschlossenes Ökosystem mitten auf dem Ozean draussen. Durch die lange Zeit in der Natur werde ich wieder viel sensibler, höre über allen Geräuschen der Blue Bie den Flügelschlag der Vögel oder das Eintauchen fliegender Fische in das Wasser. |
Vogel |
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Sonntag, 31. Dezember
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Langsam scheint ein Ankommen greifbar zu werden. Der GPS zeigt erstmals wieder eine Ankunftszeit an. Logischerweise mitten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Soll ich ausreffen, um es bis Mittwoch zu schaffen oder soll ich mich weiter von den schwachen Winden treiben lassen? Ich geniesse das dahin treiben richtig. Der einzige Grund auszureffen und mehr Fahrt zu machen, ist der Stolz, es in x Tagen geschafft zu haben sowie die vermiedene Gefahr, mich mitten in der Nacht (wenn auch nur auf Distanz) einer unbekannten Insel anzunähern. Unbekannte Strömungen können ein Boot auch ohne Segel viel schneller auf die Insel zutreiben als geplant. |
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Montag, 1. Januar 2007
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Raum und Zeit hören auf zu existieren. Die ganze Welt reduziert sich nur noch auf Blue Bie, das Meer und mich. Ich bin nur noch. Der Wind nimmt immer mehr ab. Es scheint als werde ich nie irgendwo ankommen. Habe ich gestern noch überlegt, was für eine Geschwindigkeit es braucht um am Mittwoch vor Einnachten oder Donnerstag nach Tagesanbruch anzukommen, so scheint heute ein Ankommen ausgeschlossen und ich bin hier für die Ewigkeit. Es scheint als gäbe es gar keine Zeit mehr. Eine unendlich tiefe Erfahrung. |
Sonnenuntergang |
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Dienstag, 2. Januar
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Der Wind hat die ganze Nacht über angehalten und Blue Bie ist unter Autopilot, wenn auch laut und holprig, gut gelaufen. Ich kann es gerade so schaffen, bis um Mittwochabend in Antigua zu sein. Während dem Frühstück läuft sie zweimal aus dem Ruder, weil das Gross unter Schmetterling back geschlagen hat. Sofort korrigiere ich von Hand, doch der Autopilot läuft schon wieder heiss. So schlinge ich den Rest des Frühstücks hinunter, um ihn möglichst bald abzulösen. Von Hand habe ich sie bestens unter Kontrolle und kann die notwendige Geschwindigkeit laufen. Aber zu welchem Preis? Ich bin hin und her gerissen zwischen verlangsamen und es zu versuchen. Um 12.00h ringe ich mich zur Vernunft durch – Übung abbrechen, Blue Bie und mich schonen. So nehme ich das Grosssegel herunter und dümple bei 22kn Wind mit 5kn Fahrt (statt 8-10kn) Antigua entgegen. So komme ich am Donnerstagmorgen nach Sonnenaufgang an. Sogar ohne Gross brauche ich drei Reffs in der Genua um die Fahrt genügend zu verlangsamen. Zum Glück habe ich so früh damit begonnen! |
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Mittwoch, 3. Januar
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Heute ist der ganze Tag warten angesagt. Warten, bis ich in Antigua bin. Es gibt nicht viel zu tun. Der Wind ist stark und ich habe die Segel teilweise ganz weggenommen. Der Wind und die Strömung treiben mich auch ohne Segel mit mehr als 4kn Richtung Antigua. Mehr als 5kn dürfen es nicht sein, sonst komme ich vor Tagesanbruch an. So geniesse ich meinen letzten Tag auf See und schaue zurück auf die letzten Wochen und wundere mich, was die nächste Zeit wohl bringt. |
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Donnerstag, 4. Januar
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Es ist nochmals eine ganz ruhige Nacht. Blue Bie treibt unter stark gereffter Genua Antigua entgegen. Morgens um 4.00h sehe ich das erste Leuchtfeuer von Antigua – Land in Sicht :-) Pünktlich zum Sonnenaufgang erreiche ich Antigua und laufe in Falmouth Harbour ein. Kein Hafen, sondern eine grosse Bucht in der ich ankern werde. |
Antigua |
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