Urlaub in der Schweiz |
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Ich geniesse es sehr, nach einem Jahr auf der Blue Bie wieder längere Zeit festen Boden unter den Füssen zu haben. So schön die Segelei ist, so sehr freue ich mich darauf, etwas anderes zu sehen, andere Leute um mich herum zu haben und wieder einmal in den Bergen zu sein. Vor allem freue ich mich, meine Familie und Freunde wieder zu sehen. Sie nicht nur auf einen Besuch zu sehen, sondern sie länger zu sehen und gemeinsam Aktivitäten zu unternehmen, zusammen Ausflüge zu machen, die wiederum schöne Erinnerungen werden. |
Aussicht bei Sybil und Christian |
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Dann ging ich für eine Woche nach Schönried in den Alphornkurs. Allein die Zugfahrt war die Reise wert. Wenn man etwas Zeit hat, ist Zug fahren in der Schweiz wirklich genial. Man kommt überall hin, die Züge fahren pünktlich und ich habe jede Menge Zeit die Landschaft zu bestaunen und über Gott und die Welt nachzudenken. Ich schaffe es auch während einer zweistündigen Zugfahrt kaum, die Zeitung fertig zu lesen! |
Hotel Kernen |
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Die grossen Gruppenübungen und Vorträge (mit bis zu 34 Alphörnern aus der Schweiz, Deutschland und Amerika) waren sehr eindrücklich, aber haben blastechnisch eher weniger gebracht. Dafür habe ich wieder ganz spannende Leute kennen lernen dürfen. Ich fühle mich einmal sehr wohl unter den Alphornbläsern. Der viele Regen hat nicht nur das eine oder andere spontane Alphornspiel verhindert, sondern auch meine Mountainbikepläne und ich kam gerade einmal einen halben Tag auf das Bike. |
Alphornkurs |
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So musste ich ein extra Mountainbiketraining einschalten, denn die Mountainbike Alpenüberquerung rückte immer näher und der Kaffee Fertig im Alphornkurs hatte auch keine positive Auswirkung auf meine Bikeform;) Doch wo soll ich biken gehen, wenn es in der Schweiz regnet? Klar, in das Engadin – da schneit es immerhin :) Und tatsächlich, ich kam im Schneegestöber in Celerina an. Auch die ersten beiden Biketouren waren von kurzen Schneegestöbern begleitet, doch zwischendurch schien auch immer wieder die Sonne. Die letzte Tour über den Berninapass herunter nach Poschiavo (absolut empfehlenswert!) vor strahlendem Sonnenschein begleitet. |
Berninapass |
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Die Schweiz kam mir schon sehr ordentlich vor. Nicht nur die Strassen sind sauber. Nein, auch die Felder und Wälder sind wie mit dem Lineal gezogen. In vielen Ländern gehen die Felder irgendwie in Wälder über – nicht so in der Schweiz. Hier ist alles sauber durchorganisiert. Mir gefällt es! Die Schweiz ist schon schön, vor allem wenn man nicht arbeiten muss :) |
Muottas Muragl |
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Die darauf folgende Woche durfte ich Pa’s Auto auslehnen und habe eine Tour des Suisse gemacht. Ich war mit Wilfrid Harringer und einigen seiner Alphornkollegen aus Rorschach am Mötteliweiher am Alphorn spielen, grillte mit Cécile an der Reuss, machtee eine Biketour am Lopper, verbrachte ein schönen Tag mit meinen Cousins in Buochs, machte mit Chris eine Biketour im Rheintal und ging mit ihm an den Chapfensee baden und beendete die Woche mit einer spontane Klassenzusammenkunft mit Sibylle (wohnhaft in den USA) und Evelyne (wohnhaft im Elsass) in Egerkingen. Die Schweiz ist schon schön! |
Alphornspiel am Mötteliweiher |
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Dann kam die Woche der Wahrheit. Das dritte Jahr in Folge mit dem Bike während einer Woche über unzählige Alpenpässe. Es war einmal mehr eine wunderschöne Tour und es war eine lustige Gruppe, die sich unter der Führung von Edda von yoyobike zusammen über alle Berge gemacht hat. Neben einigen neuen Gesichtern habe ich es auch genossen alte Bekannte von der vorletztjährigen Tour wieder zu treffen. Meine Fitness hat gereicht, nur die Achillessehne hat sich am letzten Tag bemerkbar gemacht. |
Alpencross |
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So durfte ich mich die nächsten Wochen getrost wieder über Kaffee, Kuchen und Bratwurst vom Grill hermachen. Denn neben vielem Essen war ich doch auch immer wieder aktiv: Wakeboarden, Besuch bei Tomas & Madeleine auf der x-tasy in Hard, das 1. Augustfest bei Eduard auf der Forch, Besuch bei Stein’s und Aicham’s in Ulm, Bergwanderungen im Eigental, auf den Gonzen, den Schwalmis und oberhalb des Kerenzerbergs. Und dann ganz kindgerecht mit dem Trotti wieder in den Kerenzerberg herunter – voll nachahmenswert :) |
Tanja |
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So verflog die Zeit im Nu und der Tag des Abflugs kam in grossen Schritten immer näher. Ich habe jeden Tag genossen. Habe es genossen, Freunde und Familie zu sehen, neue Leute kennen zu lernen und doch immer wieder Zeit für mich zu haben. |
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