Opua - Auckland |
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Opua - Auckland in Google Maps (Webbrowser) und in Google Earth (separates Programm) |
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Bay of Islands
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Vor den Türen Opua’s liegt die Bay of Island, ein einzigartiges Cruising Revier. Ich motore zuerst einige Meilen nach Paihia um Einkäufe zu erledigen. 134 Inseln sind auf einige Quadratkilometer verstreut und ich ankere vor Moturua. Zwei Yachten sind vor Anker, ansonsten herrscht absolute Ruhe. Der Artikel über die Bay of Islands im neuesten Multihulls World gibt einen guten Überblick über die Möglichkeiten in diesem traumhaften Segelrevier. |
Moturua |
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Am nächsten Tag segle ich zur Urupukapuka Insel, welche ich zu Fuss erkunde. Rund 100m hoch mit Schafweiden, Gebüschen und Nadelwäldern bietet sie einen super Überblick über die Inseln und nur das satte blau zwischen den Inseln erinnert mich daran, dass ich nicht in den Schweizer Voralpen bin. |
Blue Bie and sheep |
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Trotzdem muss ich mich erst ein wenig daran gewöhnen in der von zuhause gewohnten subalpinen Landschaft und nicht mehr in den exotischen Tropen unterwegs zu sein; doch schön ist es genauso. Gestern war ich sogar das erste Mal im Wasser. Neuseeland ist wirklich viel zu schade um sich nur in eine Marina zu legen. Die Bay of Islands hat noch viel mehr zu bieten und ich werde sie in einem Monat ausführlicher erkunden. |
Urupukapuka view |
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Whangarei
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Noch bin ich daran das Auswassern zu organisieren und will dafür eine Werft in Whangarei besichtigen und fahre über nach Tutukaka und den Bream Head den Fluss nach Whangarei hoch. Whangarei ist neben Opua der andere grosse Cruiser-Aufenthaltsort in Neuseeland. Wegen der Lage im Fluss und dem 2-metrigen Tidenhub, liegen alle Boote an Pfählen oder am Steg mitten im Städtchen. Ich besichtige die Werft, kaufe nach 4 Jahren wieder neue Gläser und kann meine Laptop-Tastatur ersetzen lassen. |
Whangarei pile moorings |
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Ich fahre mit dem Mietwagen für das Wochenende nach Auckland um Shauna und Dave, südafrikanische Segelfreunde die sich hier niedergelassen haben, zu besuchen. So erhalte ich wieder einmal Einblick in das Landleben, gehe mit ihnen und ihren Freunden am Freitagabend in’s Pub, wir erkunden am Samstag Downtown Auckland und Dave und ich gehen am Sonntag gemeinsam auf seinem Wharram-Katamaran segeln. Auckland ist ja eigentlich eine ruhige Stadt, doch der Verkehrsstau in die Stadt nervt mich gewaltig. Kann es sein, dass meine gewonnene innere Ruhe eher mit dem Umfeld, denn der gewonnenen Ruhe zu tun hat?!? |
Auckland Ferry Building |
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In Whangarei ist zwar mehr los als in Opua, aber ich fühle mich im städtischen Ambiente, der Enge und dem Lärm weniger wohl. Interessant wie dies jeder anders wahrnimmt, ein guter Freund hat mir genau das Gegenteil vorhergesagt. Trotzdem werde ich im März hier auf der Norsand-Werft auswassern, denn sie haben deutlich mehr Katamaran-Erfahrung als die Werft in Opua. So bin ich nach einer Woche froh, wieder den Fluss hinunterzufahren und nach Great Barrier Island segeln zu können. |
Whangarei Townbasin Marina |
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Great Barrier Island
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Blue Bie liegt in einer kleinen Bucht, ringsum von 200m hohen Hügeln umgeben. Ich höre mehr als ein Dutzend Vogelstimmen. Das ist eher selten, denn häufig ankert man zu weit weg oder es ist zu windig. Es ist total ruhig, keine Menschenstimme oder Motorengeräusch durchdringt die Ruhe. |
Port Fitzroy |
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Mit dem Mountain Bike will ich bis zu den Hot Springs fahren; doch was auf der Karte nahe aussieht, ist zu weit bzw. meine Ausdauerfitness, ist nach 4 Jahren ohne Training nicht mehr die beste. Kraftsport an den Winschen und Fallen ist nicht Ausdauersport… Ich kehre auf halbem Weg um und mache erschöpft ein Nachmittags-Nickerchen in der Hängematte. Es wird unterbrochen von nahen Stimmen – die Zöllner auf dem Zollboot wollen ein paar Details, kommen aber nicht an Bord und schauen sich meine Papiere nicht einmal an. |
Silver fern |
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Nach meinem Stadtschock in Auckland versuche ich mein Leben noch mehr zu entschleunigen und ich bleibe hier und mache gar nichts. Zumindest versuche ich vom Gefühl loszukommen, Sachen machen zu müssen, weil es immer etwas zu tun gibt, sondern etwas zu machen, weil mir danach zu Mute ist. So übersetze ich die Homepage und lese erstmals in Neuseeland einen Krimi in der Hängematte. |
Teale on board |
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Ich nütze den letzten Tag Nordwind aus um nach Tryphena Harbour am Südende von Great Barrier Island zu segeln. Eigentlich wollte ich ja ausserhalb einiger Inseln herum, doch eine enge Passage lädt geradezu zur Durchfahrt ein. Sogar der Autopilot schafft sie platt vor dem Wind problemlos und ich sehe die schöne Landschaft in Nahaufnahme. |
Where's the passage? |
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Es regnet praktisch ununterbrochen während ich in Tryphena Harbour bin. So gehe ich nur kurz einkaufen und verbringe den Rest der Zeit an Bord. Einsame Insel? Schon möglich, aber so überhaupt keine Verbindung zu haben, passt mir auch nicht und ich ankere nach einem Tag um, um wieder Internet-Zugang zu haben. Waren bis anhin WiFi wichtige Ankerpunkte für Cruiser, reicht dank modernen GSM-Modems heute Mobiltelefonempfang. |
Tryphena Harbor |
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Tiritiri Matangi
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In einer vorübergehenden Regenpause segle ich nach Tiritiri Matangi, einer kleiner vorgelagerten Insel im Hauraki Gulf und ein Nationalpark. Es geht so etwa alles schief was schief gehen kann. Im Lee der Insel wehen 12kn und ich setze den Spi. Kurz darauf fliegt er mir um die Ohren, weil mein selbst repariertes Horn nicht hält. Kaum geborgen stürmt es ausserhalb des Inselschattens und ich kann die vor ein paar Minuten ausgerollte Genua nicht mehr einrollen. Als dann ein Alternator aufhört zu laden, bin ich schon etwas verärgert. Hundert Szenarien gehen mir durch den Kopf wie ich die Genua wieder zum Funktionieren bringe bevor der Besuch kommt. Doch ich kann alles selber reparieren und meine Stimmung ist am Abend besser wie vor den Pannen, weil ich alles selber hin gekriegt habe! |
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Es regnet wieder und ich nütze eine kurze Regenpause um die Insel zu erkunden. Es ist ein Ornithologen-Paradies und ich teile sie heute mit einer Gruppe von ihnen. Ich höre ihnen zu wie sie vielen verschiedenen Vögeln nachstellen und sehe einen Oystercatcher, Papageien und Pinguin-Nester. Jetzt glaube ich Dave, dass wir beim Segeln vor einer Woche Pinguine im Wasser gesehen haben! |
Oystercatcher and red-billed gull |
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25kn Wind, heftiger Dauerregen mit Sicht unter 200m, eine unangenehme Grundsee, eine enge und lange Einfahrt sowie mehr als 50 Targets auf dem AIS verlangen mir auf der Fahrt nach Auckland nochmals alles ab. Doch ich meistere auch diese Passage und mache am vorreservierten Platz in Viaduct Harbour fest. |
Penguin nisting box |
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Auckland
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Viaduct Harbour war vor 10 Jahren Austragungsort des America’s Cups. Ein dutzend Restaurants, Hafenrundfahrten und ein Törn auf einem America’s Cupper ziehen viele Touristen an. Nicht nur Touristen, auch viele smart angezogene Geschäftsleute marschieren an Blue Bie vorbei und erinnern mich an meine Vergangenheit. Der Hafenmeister hat ein Büro das eher einem Banker, denn einem Hafenmeister ansteht. Nur Segler sieht man hier keine; ich bin der einzige auf dem Boot lebende Segler. Kein Wunder, es hat nicht einmal Duschen und Toiletten! Doch mit dem Fahrrad bin ich mobil und darf in der Pier 21 Marina duschen und Wäsche waschen. |
America's Cupper |
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Bei einem ersten Rundgang im Regen fallen mir zwei Sachen auf: Wieso sind alle Bettler Maoris? Wieso fühle ich mich in einer grossen Stadt mit attraktiven Frauen einsamer als irgendwo alleine auf einer Insel?!? |
Auckland skyline |
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Es sieht zwar nicht danach aus, aber gleich neben dem Geschäftsviertel hat es eine grosse Anzahl von Bootszubehörsgeschäften. Im Gegensatz zu Opua und Whangarei haben sie nicht nur Sachen für das Boot, sondern auch schöne Sachen für den Skipper und ich finde ein Weihnachtsgeschenk für mich. Man merkt den Unterschied zwischen städtischer Klientel und den Cruisern sehr deutlich! |
Big Vodafone, tiny Blue Bie |
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Einmal Schiff schrubben und schon ist alles bereit für die Ankunft meines Besuches aus der Schweiz. Kathrin kommt mich für drei Wochen Weihnacht-Neujahr besuchen und bringt Mami’s Weihnachtsguetzli mit. Gerade rechtzeitig zu ihrer Ankunft hört endlich auch der Regen auf. Nach einigen sonnigen Wochen, hat es die letzten 10 Tage fast ununterbrochen geregnet! |
Auckland's Skytower |
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