Was ist Ozeanien? |
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Ozeanien - Tausende von Inseln im Pazifik
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Der Pazifik erstreckt sich fast über den halben Globus und hat mehr Inseln als alle anderen Ozeane der Welt gemeinsam. Die Inseln des Pazifiks (auch Ozeanien genannt) werden kulturell und geographisch in drei Gruppen aufgeteilt: Polynesien im Osten im Dreieck Hawaii – Neuseeland – Osterinsel, Mikronesien im Nordwesten (nördlich des Äquators, westlich der Datumslinie) und Melanesien im Südwesten (südlich des Äquators, westlich der Datumsline). |
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Die Inselwelt Ozeaniens Quelle: Earl R. Hinz and Jim Howard: Landfalls of Paradise |
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25‘000 v.Chr. wurde Papua Neuguinea und die Salomon Inseln von den ‚Papuans‘ besiedelt, welche die gleichen Vorfahren wie die australischen Aborigines haben. Die grösseren Strecken nach Vanuatu konnten sie mit ihren Booten nicht überwinden. Ozeanien wurde Südostasien aus besiedelt. 5‘000 v.Chr. stiess eine neue Bevölkerungsgruppe (‚Austronesianer‘) von China aus zu den Philippinen und Neuguinea vor. Diese Nomaden stiessen inselhüpfend immer weiter gegen Osten vor und erreichten Fiji, Samoa und Tonga 3‘000 – 1‘300 v.Chr. Dort begannen sie mit der Lapita – Töpferei, welche sie zusammen mit ihrer Sprache über ganz Ozeanien verbreiten werden. Erst 1‘000 Jahre später hatten sie ausreichend seegängige Kanus und Know-how entwickelt, um weiter vorzustossen: 200 v.Chr. erreichten sie die Gesellschaftsinseln und Marquesas (heute beide Französisch Polynesien), im Jahr 300 die Osterinsel, im Jahr 400 Hawaii und schliesslich im Jahr 900 Neuseeland. |
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