Savu Savu - Taveuni |
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Savu Savu - Taveuni in Google Maps (Webbrowser) und in Google Earth (separates Programm) |
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Fahrt nach Fawn Harbor
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Nach dem Durchzug eines Tiefs sind Südwinde angesagt, ideal um nach Taveuni zu segeln. Doch der mit den Südwinden einhergehende Regen lassen mich die Abfahrt verschieben. Bis die starken Regenschauer abklingen, hat der Wind bereits wieder auf Südost gedreht. So kreuze ich erstmals seit langem bei 20kn wieder gegen den Wind. Auch wenn es mir nicht passt, ist es ganz gut zu testen, ob alles hält… Mein Plan nach Koro zu segeln, um einen besseren Winkel nach Taveuni zu erhalten, fällt mit einem Winddreher dahin. Gegen Abend ankere ich in Fawn Harbor gut geschützt hinter dem grossen Riff. |
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Viani Bay
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Der starke Passat wird von der hohen Taveuni Insel gebremst und ich motore bei leichten Winden zwei Stunden zur Viani Bay. Bei der Suche nach der Mooring sehe ich im letzten Moment ein ungenau kartografiertes Riff und gehe voll rückwärts. Doch das hätte ich wissen müssen – hier ist alles ungenau kartografiert… Mit nur noch geringer Fahrt rumple ich mit einem Schwert über einen Korallenkopf. Kaum an der Mooring tauche ich um den Schaden anzusehen – ausser ein paar Kratzern an der Farbe des Schwertes ist nichts passiert. Wie heisst es unter den Seglern: Es gibt nur zwei Arten Weltumsegler: diejenigen die bereits auf ein Riff aufgelaufen sind und diejenigen die noch auflaufen werden. So bin ich froh, dass meine Riffberührung so glimpflich abgelaufen ist. |
Sevu Sevu @ Jack's |
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Selten habe ich einen Tauchgang so genossen und noch nie in meinem Leben habe ich so viel violett gesehen. Unterschiedliche Korallen leuchten violett und vielen anderen Farbtönen im Sonnenschein. Ich sehe sogar violette Fische. Es hat riesige Barsche, Grouper und Wrassen und unendlich viele kleine Fische, welche vom Nahrungsreichtum des gut angeströmten Riffs leben. Ich lasse mich 45 Minuten lang der Wand entlang treiben und tauche 500 Meter weiter wieder auf. Jack ist unterdessen meinen Luftblasen gefolgt und ich kann in’s Dinghy steigen. |
Jack's house |
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Am Abend füllen Bootsnachbarn meine Tauchflasche und wir gehen gemeinsam zu Jack und seiner Familie. Wir bringen Sevu Sevu (auch wenn Jack streng genommen kein Chief ist) und wir trinken gemeinsam Kava. Jack’s Frau Sophie kocht ein einfaches, aber leckeres Nachtessen mit Hühnchen, Tarot und Kasava, wir lernen so manch wissenswertes über das Leben hier. Von Nachbarn kaufen wir Tintenfische, den die Kinder mit einem Ast schlagen bis er zart ist und Sophie vorkocht. |
Fresh octopus |
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Nasasobu Bay
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Nur wenige Meilen weiter treffe ich meine Freunde von Migration und Kalida wieder. Sie führen mich bei der ansässigen Familie und schon bald helfen wir Pandanius Blätter glätten - einer der vielen Arbeitsschritte auf dem Weg zu den geflochtenen Matten. Den Stundenlohn darf man nicht ausrechnen, dafür lässt es sich beim Glätten trefflich plaudern. |
Pandanus mat weaving |
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Abends spielen wir mit den jüngeren Familienmitgliedern Volleyball und Alphorn. Am nächsten Tag gehen wir mit dem Dinghy in die Nachbarbucht nach Dakuniba um Sevu Sevu zu bringen und bislang unentzifferte Petroglyphen anzuschauen. |
Nasasobu volleyball |
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Es ist ein traumhafter Platz ohne Verkehrslärm, Mobiltelefon oder Strom, dafür mit unendlich vielen Früchten. Ausser Hundegebell, Hahnengeschrei, Flughundgezetter und dem entfernten Rauschen der Brandung ist es absolut still und keine noch so leise Welle schwappt gegen Blue Bie. |
Mountainhorn meets Nasasobu |
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Kalida, Migration und ich werden vom Schatzfieber gepackt: Wir tauchen in einer aufgegebenen Perlenfarm, schleppen Dutzende Austern an Land und finden die eine oder andere Perle. |
Treasure hunters |
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Auch kulinarisch geht es uns bestens. Ein feines Curry an Bord von Kalida, schmackhaftes asiatisches Gemüse und Fisch bei Migration und kräftige Spaghetti mit Pilzrahmsauce an Bord bei mir bringen Abwechslung und Entlastung für die Köche. |
Treasures |
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Taveuni
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Die Garteninsel Taveuni ist keine zehn Seemeilen, aber eine Welt von der Nasasobu Bay entfernt. Eine kleine, aber feine Tourismusindustrie hat sich hier angesiedelt, die sich vor allem um die genialen Tauchplätze am Rainbow Riff dreht. Daneben gibt es einige kleinere Sehenswürdigkeiten wie Wasserfälle oder einen Küstenwanderweg. Nichts atemberaubendes, doch es ist schön wieder einmal im Frischwasser zu schwimmen und einen Wasserfall herunterzurutschen! |
Taveuni waterslide |
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Doch das Allerbeste von Taveuni liegt direkt am Dinghy-Landeplatz: Audrey’s Café: Die über 70-jährige Audrey serviert auf der Terrasse ihres Hauses himmlischen, selbstgemachten Kuchen und Eiskaffee, verziert mit dem Gebimmel von ‚Windchimes‘, einem wunderschönen Garten und der Aussicht auf eine parkähnliche Palmplantage und die Yachten im Hintergrund. Ich verbringe einige Nachmittage hier mit einem guten Buch, im Gespräch mit ihr, anderen Seglern und Touristen. |
Audrey's Café |
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Viani Bay - Savu Savu - Viani Bay - Taveuni
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Ich mache mich langsam auf den Weg Richtung Nananu-I-Ra, wo ich kitesurfen gehen möchte. Auf dem Weg mache ich erst einen Stop in der Viani Bay um nochmals am Rainbow Reef tauchen zu gehen. War ich das letzte Mal fast alleine in der Bucht, ankern jetzt 10 Boote hier und alle wollen tauchen gehen. Für einen Tag tauche ich mit, doch es ist alles ziemlich hektisch und ich bin froh, dass ich bereits alleine im Rainbow Riff tauchen konnte. Eine schnelle Fahrt mit raumem Passat bringt mich nach Savu Savu. Doch beim vorgelagerten Cousteau Resort ankert Petr auf Endless und ich stoppe für ein Bier, aus dem dann mehrere werden. So segle ich halt erst nächstentags nach Savu Savu, ich habe ja keine Termine … |
Modern times |
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Weil es so schön war, segle ich nochmals zurück nach Taveuni, wo mich Kathrin für ein paar Tage auf ihrer Fidschi Reise besuchen kommt. Der Wind kommt zwar wieder von vorne, doch mittlerweile kenne ich den Weg – 4 Seemeilen auf Steuerbordbug, dann wenden und mit dem starken Dreher die 25 Seemeilen bis zur Viani Bay segeln. Es ist wieder einmal ein traumhafter Segeltag: Die Sonne glitzert silbern auf den Wellen und Blue Bie fliegt mit den neuen Segeln nur so gegen Luv. Weil es so schön war, gehe ich in der Viani Bay mit der Crew von Equanimity nochmals tauchen, ehe ich nach Taveuni fahre. |
Stingray |
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So sitze ich jetzt wieder bei Audrey auf der Terrasse, geniesse eine Kokosnuss-Schnitten mit Eiskaffee und warte auf das Kleinflugzeug, welches Kathrin bringt. |
View from Audrey's Café |
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