Whangarei - Savu Savu |
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Whangarei - Savu Savu in Google Maps (Webbrowser) und in Google Earth (separates Programm) |
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27. Mai
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Blue Bie und ich sind schon einige Tage bereit für die Fahrt nach Fidschi und der Wetterbericht sieht soweit vernünftig aus, auch wenn das Wetterfenster recht kurz scheint. Ein sonniger Tag mit herrlichen 15 Knoten Wind erwartet mich. Unter Gennaker ziehe ich Richtung Nordosten – Minerva Riff und wärmerem Wetter zu. Keine Minute vergeht ohne dass ich einen Vogel sehe. Ich wundere mich wie lange deren ‚Arbeitsweg‘ ist oder ob sie überhaupt in ihr Nest zurückkehren. Ein Albatros zieht majestätisch seine Kreise um Blue Bie, eine Delphinschule springt vor dem Bug und ich fühle ich mich auf dem Meer wieder willkommen geheissen. |
Juvenile wandering albatross |
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28. Mai (177 Seemeilen)
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Ich habe keine Ruhe ehe ich das Grosssegel nicht befreit habe, obwohl der Wetterbericht abnehmende Dünung und Wind voraussagt. Gut gesichert mache ich mich auf den Weg in das Masttopp. Es ist schon ein wenig angsteinflössend; aber ich kann das Problem lösen. Ich habe einen wunderbaren Ausblick über die Wellenlandschaft – so schön, dass ich mich auf der Saling ein wenig verweile! |
Juvenile wandering albatross II |
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29. Mai (149 Seemeilen)
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Einige Male muss ich im leichten und wechselnden Wind während der Nacht aufstehen und umtrimmen. Doch zwischendurch komme ich zu viel Schlaf. Der Morgen begrüsst mich bedeckt, kleinen Windwellen und einer gemächlichen Dünung, welche Blue Bie wie an einem Gummiseil langsam hoch und herunterhebt. |
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30. Mai (186 Seemeilen)
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Es ist ein bedeckter, leicht regnerischer Tag; der Wind dreht etwas vorlicher, frischt auf 15-18kn auf und die See wird rauer. So richtig haben sich mein Körper und Kopf noch nicht an die Bewegungen auf See gewöhnt; ein Angewöhnungstörn nach Opua hätte gut getan. Doch das Wetterfenster hat zu gut ausgesehen… |
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31. Mai (203 Seemeilen)
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Der gute Wind hält an und das Wetter klart etwas auf. Das Wetter wird Tag für Tag ein wenig wärmer und von meinen ursprünglichen 3 Schichten trage ich jetzt noch eine. |
Mahi Mahi with diving lure |
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1. Juni (157 Seemeilen)
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Nord und Süd Minerva Riff liegen 20 Seemeilen auseinander. Das Süd Minerva Riff ist kleiner und hat Korallenblöcke in der Einfahrt und innerhalb der Lagune, die ich im bedeckten Himmel nur schwer sehen würde. Ich entscheide mich bis zum grösseren Nord Minerva Riff durchzufahren, welches eine saubere, 200m breite Einfahrt hat. Die Durchfahrt ist problemlos und ich ankere neben 4 anderen Yachten im Schutz des Riffs, welches bei Niedrig-, nicht aber Hochwasser über das Wasser ragt. |
North Minerva Reef |
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2. Juni
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Seit gestern Abend stürmt und regnet es im Minerva Riff. Das im Wetterbericht erst angekündigte, dann wieder verworfene Tief bzw. Trog ist eingetroffen und bleibt so gut wie stationär. Heute ist auch der Katamaran Bella Via eingelaufen. Sie hatten die Abfahrt aufgrund des unsicheren Wetterberichtes vom letzten Freitag auf Samstag verschoben. Sie sind am letzten Tag in starke Gegenwinde geraten und mussten kreuzen bzw. in den Wind motoren. Es hat sich für mich ausbezahlt, im Regen nach Marsden Cove zu fahren und für die Abfahrt bereit zu sein. |
Storm in North Minerva Reef I |
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3. Juni
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Nach den ‚blauen‘ Jobs der letzten Wochen ist es Zeit für die ‚pinken‘ Jobs an Bord und ich beginne Blue Bie von hinten nach vorne aufzuräumen und zu putzen. Wasser hat es mehr als genug:) Es bläst mit 20-30kn und einem halben Meter Welle auf dem Ankerplatz. Ich habe etwas näher hinter das Riff geankert. Am Abend feiern wir Allison’s Geburtstag, auch wenn das Wetter nicht gerade ideal ist. Mein Aussenborder will nicht mehr starten, doch das will ich bei Dunkelheit und Sturm nicht weiter prüfen. Nachdem mich Brunti zurück an Bord brachte, sehe ich, dass der Anker im dünnen Sandboden hinter dem Riff gerutscht ist und erst 30 Meter weiter in tieferem Wasser gehalten. Zum Glück ist nichts passiert. |
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4. Juni
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Im Moment bläst es mit über 30kn; kein Baum steht auf dem Atoll und der Wind heult laut im Rigg. Paul und Dave von Bella Via scheinen gelangweilt und bringen mir im Neoprenanzug mein Dinghi. Wir tauschen etwas Software und dann kommen sie zum Kern ihres Besuches: Dave würde gerne mit mir nach Fidschi anstatt mit Paul nach Tonga fahren, da das Wetterfenster zuerst nach Fidschi aufzugehen scheint. Nach ihrer Abfahrt starte ich den Aussenborder und er springt auf den ersten Zug an… Den Rest des Tages verbringe ich an Bord übe neue Knoten, lese und geniesse bewusst die kleinen Tätigkeiten an Bord. Oder wie es so schön in meinem Buch heisst: „Solange es uns gelingt, unsere Achtsamkeit für den Augenblick, die Situation und uns selbst aufrechtzuerhalten – wir also weder gehetzt und getrieben noch gelangweilt sind – haben wir die richtige Veränderungsgeschwindigkeit.“ |
Storm in North Minerva Reef II |
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5. Juni
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Es bläst noch immer mit über 30kn; die stärkste Böe messe ich mit 38kn. Es gibt nicht viel zu tun und ich mache Omeletten zum Frühstück. Danach putze ich weiter das Boot. Im Laufe des Nachmittags flaut der Wind endlich ab und ich gehe nach drei Tagen ‚Einzelhaft‘ Derek und Allison auf Kalida besuchen, die ich seit Panama schon mehrmals getroffen habe. |
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6. Juni
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Nach dem Sturm der letzten Tage ist bei mir heute die Luft draussen; ich mache einen ruhigen Tag, geniesse ein Mittagsschläfchen und lese wenig. So langsam kommt die Sonne durch und bei Niedrigwasser ist das Minerva Riff fast spiegelglatt. Bei Hochwasser schwappt die noch immer hohe Dünung über das Riff und macht den Ankerplatz unruhig. |
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7. Juni
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Meine Batterien scheinen wieder gefüllt zu sein und das Minerva Riff präsentiert sich traumhaft. Spiegelglatt mit unglaublich klarem Wasser. Die Sicht beträgt bis zu 60m. Erstmal ist es so warm, dass ich das Bedürfnis habe in das Wasser zu springen. Dabei ist das Minerva Riff immer noch ausserhalb der Tropen. |
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8. Juni
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Ein weiterer Trog liegt heute über dem Minerva Riff und es ziehen immer wieder Regenschauer durch. Abgesehen von meinem kurzen, aber guten Wetterfenster konnte in den letzten 3 Wochen keine Yacht Neuseeland verlassen und auch die Vorhersage ist weiterhin nicht vielversprechend. Ich gehe innerhalb des Riffs mit dem Dinghi schnorcheln und sehe viele bunte Fische. |
Remainder of wreck on North Minerva Reef |
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9. Juni
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Nach einem Tee bei Derek & Allison und dem Ende meines Buchs montiere ich Sandalen und gehe auf dem Minerva Riff wandern. Ich hätte gedacht, es ist kaum begehbar, doch weit gefehlt: Rund 300m breit und mit Höhendifferenzen von keinem Meter zieht sich das Riff um die ganze Lagune. Das Wasser rinnt bei Niedrigwasser wie ein Bergbach vom flachen Riff in die Lagune und trägt zur vielseitigen Akustik bei. Kleinste Fische und Krebse bewohnen das Riff, welches von weichen Korallen überzogen ist. Ein grosser Anker mitten auf dem Riff zeigt, dass nicht zu unrecht diverse Wracks auf dem Riff eingezeichnet sind. |
North Minerva Reef at low tide |
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10. Juni
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Der Wind ist immer noch sehr südlich und die Fahrt nach Fidschi wäre eine langsame Vorwindfahrt. Die meisten anderen Boote segeln Richtung Fidschi, während ich noch einen Tag im Minerva Riff bleibe und schnorcheln gehe. Die Innenseite des Ringriffs bietet zwar keine extrem schöne Korallenlandschaft, dafür wimmelt es nur so von tropischen Fischen und Riesenmuscheln in allen Farben. Die Strömung über das Riff ist stark und ich bin nach einer Stunde ganz schön müde und lasse mich zu Blue Bie zurück treiben. |
Alene's birthday on Migration |
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11. Juni
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Heute stimmt alles und ich segle unter Vollzeug an Migration vorbei um ein paar Fotos zu schiessen, doch schon bald lege ich ein Reff ein. So angenehm die leichten Winde sind; zwischen 10 und 20kn Wind gibt es auf Blue Bie ganz schön viel ein- und auszureffen. |
Blue Bie leaving Minerva Reef |
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12. Juni (210 Seemeilen)
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Der Wind nimmt im Laufe des Tages stark ab, ich reffe aus und rolle den Gennaker aus. Erst gegen Abend wird es dann wieder Zeit für ein Reff und die Genua. Die Navigation ist einfach: Auf direktem Weg nach Savu Savu, bis ich auf den letzten 150 Seemeilen ein paar Inseln umfahren muss. So lese ich viel und geniesse die Sonne. Ich verzichte auf das Fischen und koche Spaghetti zum Nachtessen – ich habe in den letzten zwei Wochen genügend Fisch gegessen! |
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13. Juni (195 Seemeilen)
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Der Wind und der Seegang sind so ruhig, dass ich den Nachmittag im Trampolin verdöse und mit der Fernbedienung den Kurs dem wechselnden Wind anpasse. Blue Bie bewegt sich so ruhig, dass ich fast der Illusion unterliege, dass sie still steht und das goldig schimmernde Wasser unter dem Trampolin durchrauscht – es tönt zumindest wie ein plätschernder Bergbach. Doch nein, ich komme Savu Savu stetig immer näher und Kalida schiesst ein paar schöne Fotos von mir. Ich muss zwischen zwei Übeln wählen – Überzeitgebühr für das Einklarieren an einem Feiertag bezahlen oder unerlaubt ausserhalb von Savu Savu ankern und möglicherweise eine kräftige Busse bezahlen. Ich ankere beim Cousteau Resort, werde vom Vogelgezwitscher in den Palmen begrüsst und glücklicherweise nicht kontrolliert. |
Blue Bie arriving in Savu Savu |
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14. Juni
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Ich motore die letzten paar Meilen nach Savu Savu, wo ich bei der Copra Shed Marina an einer Mooring Boje festmache und vom Strassenlärm schon etwas überrascht bin. Die Marina meldet mich und die anderen Boote bei den Behörden an und schon bald kommen die Beamten an Bord. Sie fragen zum Glück nicht, wieso ich Passage von Neuseeland so lange gebraucht habe. Ich war mit dem Aufenthalt im North Minerva Reef 17 anstatt 7 Tage unterwegs. Dafür habe ich mit den 15 Litern Wein und Bier zu viel Alkohol an Bord. Bis jetzt war diese Menge noch nie ein Problem und ich muss morgen auf dem Zollbüro nachzahlen gehen. |
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15. Juni
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Ich gehe auf den Zoll um den Alkohol zu verzollen, in das Spital um das Einklarieren der Gesundheitsbehörde zu bezahlen (USD 90, letztes Jahren waren es noch USD 18) und dann zu Internet- und Mobiltelefonanbieter um die Kommunikation zu organiseren. Am Markt kaufe ich frische Früchte. Zu Essen kaufe ich vorerst nichts, dazu ist das Essen in den Restaurants viel zu günstig. Den Nachmittag verbringe ich mit Mails und einem Schwatz mit den anderen Seglern. |
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In den letzten Tagen in Neuseeland habe ich mit dem Journalist vom CCS Magazin geskypt und er hat einen interessanten Bericht "Von Hawaii nach Süden" aus einem etwas anderen Blickwinkel über meine Reise der letzten Monate veröffentlicht. |
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Savu Savu
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Ich komme so langsam in Savu Savu an, verbringe viel Zeit mit anderen Seglern und versuche mein Dinghi zu reparieren, was leider scheitert. Ich kenne Savu Savu vom letzten Jahr und es ist eine angenehme Kleinstadt. Die meisten Läden sind in den Händen von Indern. Man merkt spürt ihre Handelsmentalität: Im Gegensatz zu anderen Ländern der Südsee ist die Auswahl gross und die Preise günstig. Am Markt verkaufen fidschianische Farmer ihre Früchte und Gemüse – ich geniesse vor allem die frischen Früchte. Zum Essen bin ich meist irgendwo unterwegs. |
Copra Shed Marina |
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Cousteau Resort
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Mein guter Freund Wayne kommt mit seiner Yacht Learnativity von den Marshall Inseln via Rotuma in Savu Savu an. Um nicht über das Wochenende einzuklarieren, treffen wir uns im Cousteau Resort, wo wir bei einem feinem Mittagessen viel zu erzählen haben. |
Cousteau Resort |
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Road trip Vanua Levu
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Gemeinsam mit Wayne und Linda miete ich einen Allradwagen und wir umrunden Vanua Levu. Schon nach wenigen Kilometern endet der Asphalt und wir fahren auf einer Kiesstrasse der Küste entlang nach Osten. Sie wird auch von uralten Linienbussen befahren, obwohl sie in einem schlechten Zustand ist. Wir sind etwas schneller unterwegs als der Bus und kassieren dafür einen platten Reifen – gut dass wir vor der Abfahrt den Reservereifen aufgepumpt haben! |
Wayne changing tyre |
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Ein üppiger Regenwald zieht sich der Ostküste entlang, die Dörfer sind Meer und die Leute arbeiten als Fischer. Als wir uns der Luvseite abwenden, fahren wir durch schöne Zuckerrohrplantagen die in vollem Saft stehen; in zwei Wochen beginnt die Ernte wie wir von den Bauern erfahren. Immer wieder stoppen wir, um jemanden ein paar Kilometer mitzunehmen. |
Sugar cane country |
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Gegen Abend kommen wir in Labasa, wo wir übernachten. Wir haben unerlaubterweise auch Ruby mit dabei und wenn jemand sie nicht sehen darf, dann ist es der Bio-Inspektor von Fidschi. Doch genau er übernachtet im gleichen Gasthaus wie wir! Wir besuchen am nächsten Morgen den Markt und stocken unseren Vorrat an Kava, Früchten und Gemüse auf. Wayne und ich waren letztes Jahr schon hier und ich weiss nicht wie oft Linda „Letztes Jahr …“ hören musste. Wayne und ich verstehen uns wirklich sehr gut. |
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Es ist eigentlich das erste Mal, dass ich einen Ort auf meiner Reise ein zweites Mal besuche. So schön es ist, Vanua Levu ein zweites Mal zu sehen, fehlt die Faszination des ersten Besuches, des Neuen und Unentdeckten. Trotzdem geniessen wir den Markt und die Freundlichkeit. Überall werden wir gegrüsst und ich schüttle Dutzende Händen. Auf dem Heimweg kommen wir an einer wunderschönen Palmenplantage mit dem Schild „For Sale“ vorbei. Es wäre ein wunderschöner Ort, doch ob ich immer hier leben möchte? |
Paradise for sale |
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