Route

Wie geht es weiter?

Ich werde voraussichtlich bis Ende Oktober in Fidschi segeln - 322 Inseln warten darauf, entdeckt zu werden. Anfangs November, vor der Wirbelsturmzeit im Südpazifik und mit dem einziehenden Sommer in Neuseeland, werde ich nach Neuseeland segeln. Obwohl nur 1'200 Seemeilen, ist es eine der anspruchsvollsten Teilstrecken auf meiner Reise.

Was ich in Neuseeland machen werde, weiss ich noch nicht. Blue Bie und ich brauchen einerseits eine Pause, andererseits locken Auckland, der Hauraki Golf, die Bay of Islands, Opua und Wangharai. Ich bin gespannt was ich machen werde.



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Der Plan in Google Earth (separates Programm)



Wind und Wetter, Lust und Laune bestimmen die weitere Reiseplanung: Tropische Wirbelstürme, Sommer und Winter geben grundsätzlich einen Halbjahresrhythmus für sicheres Segeln vor. Zudem vermeide ich lange Schläge gegen Wind und Strom. So geht es mit den vorherrschenden Passatwinden meist dem Sonnenuntergang entgegen.

Es ist eine Qualität dieser Reise, loszulassen und ohne fixe Planung oder Termine zu segeln. Bereit zu sein, immer wieder neues und unvorhergesehenes zu lernen und die Reiseroute entsprechend anzupassen.

Ich werde euch auf diesen Seiten über meine Position und Pläne auf dem Laufenden halten.


Bisherige Reise

Seit Juni 2006 lebe ich auf der Blue Bie. Nach einigen Monaten Eingewöhnungs- und Vorbereitungszeit in und um Port Camargue, bin ich im September Richtung Balearen aufgebrochen. Im November segelte ich via Alicante und Gibraltar nach Las Palmas, wo ich die letzten Vorbereitungen für die Atlantiküberquerung traf. Mitte Dezember segelte ich mit Ziel Antigua über den Atlantik, wo ich nach 18 Tagen ankam.

Während dem ersten Halbjahr 2007 habe ich den Antillen erkundet. Gefallen haben mir insbesondere die Yachtie Szene auf Antigua, die Antigua Sailing Week, die Natur auf Dominica und Guadeloupe mit seinen Satelliteninseln Petit Terre und Saintes. Blue Bie blieb während der karibischen Wirbelsturmzeit im Sommer 2007 in Grenada an Land und ich flog zwei Monate nach Hause und zwei Monate nach Mérida, Venezuela, um Spanisch lernen.

Im Winter 2007/8 habe ich die südliche und westliche Karibik bereist. Tobago, die Los Roques Inseln (Venezuela), Kuba, San Blas und Cartagena haben mir am besten gefallen. Während der Wirbelsturmzeit habe ich mit dem Rucksack Kolumbien, Ecuador und Peru während drei Monaten bereist und bin über Weihnachten in die Schweiz geflogen, um mit meiner Familie Weihnachten zu feiern und wieder einmal zu snowboarden.

Der erste Höhepunkt in 2009 war die Durchquerung des Pananamkanals. Leichtwindige Törns brachten mich nach Galapagos, Salinas in Ecuador und zurück nach Galapagos. Nach einer wesentlich windigeren und schnelleren Passage erreichte ich die mystische Osterinsel, einem Höhepunkt meiner Reise. Von dort segelte ich entlang der Passatwindroute nach Französisch Polynesien, wo ich die Marquesas, Tuamotus und Gesellschaftsinseln besucht haben. Obwohl am touristischsten, haben mir die Gesellschaftsinseln am besten gefallen.

Seit Oktober 2009 segle ich in Hawaii, einem für Cruiser untypischen Revier, weil es weit entfernt von anderen Destinationen liegt und nicht allzu gut geschützte Ankerbuchten hat. Gerade weil Cruiser so rar sind, hatte ich viele interessante Begegnungen mit interessierten Polynesiern und ansässigen Amerikanern. Natürlich ist das Kitesurfen nicht zu kurz gekommen. Big Island hat mir von den Leuten her am besten gefallen, während Maui weiterhin das Kitesurf-Mekka der Welt ist.

Ich bin im April 2010 von Hawaii über die Line Islands, Cook Islands, Niue und Tonga nach Fidschi gesegelt. Der Empfang durch die Polynesier ist wirklich einzigartig auf dieser Welt und ich werde meine Aufenthalte insbesondere in Penrhyn, Palmerston (beide Cook Islands) und Vanua Levu (Fidschi) so schnell nicht vergessen.



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Die bisherige Reise in Google Earth


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